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„Erfindung – das einzig unverkennbare Zeichen der Genialität.“ (Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues)

 Preisträger

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die PreisträgerInnen der vergangenen Jahre.

Erfolgsstorys

Jedes Jahr stellen wir nachfolgend Erfolgsstorys, die sich seit der Ideeneinreichung beim "Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz" entwickelt haben, zusammen. Den Weg bis dahin dokumentieren wir in Form eines Interviews mit den Ideeneinreichern.

 

Erfolgsstory 2018: EYEVIDO GmbH -  Dr. Tina Walber im Interview

Wie seid Ihr auf Eure Idee gekommen? Was waren Eure Beweggründe?

Unser Gründungsthema haben wir im Rahmen unserer wissenschaftlichen Arbeit an der Uni entwickelt. Wir waren drei Kollegen die sich mit Eyetracking beschäftigt haben und hatten das Ziel, die Nutzung dieser Technologie zu vereinfachen.

 

Hattet Ihr (externe) Hilfe bei der Umsetzung Eurer Idee?

Wir hatten ein EXIST-Gründerstipendium, das uns ermöglicht hat unser Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln.

 

Wie seid Ihr auf den Ideenwettbewerb aufmerksam geworden?

Wir hatten an der Uni einen Flyer gesehen.

 

Habt Ihr im Zuge des Ideenwettbewerbs ein Netzwerk an Partnern / Sponsoren / Unterstützern gefunden?

Wir haben einen ersten Pilotkunden gefunden, der uns Feedback zum damaligen Entwicklungsstand gab. Außerdem haben wir von der Auszeichnung bei der Suche nach Investoren profitiert. Der erste Kontakt zu unserem Investor entstand bei der Preisverleihung.

 

Würdet Ihr den Ideenwettbewerb weiterempfehlen?

Ja, alleine das Ausarbeiten und Aufschreiben der Idee bringt viel Klarheit.

 

Habt Ihr noch weitere Ideen umgesetzt oder konzentriert Ihr Euch auf die eine Idee?

Wir haben vor drei Jahren unser Unternehmen gegründet und entwickeln unsere Idee entsprechend den Kundenwünschen weiter.

 

Habt Ihr Euren beruflichen Werdegang auf die Idee ausgelegt?
Ist die Arbeit an der Idee Euer Hauptaufgabengebiet oder arbeitet Ihr „nur“ nebenbei an der Idee?

Wir sind hauptberuflich für unser Start-up tätig und haben vier Angestellte.

 

Wo seht Ihr Euch und Eure Idee in fünf Jahren?

Wir möchten uns weiter vergrößern und unser Produkt auch international auf den Markt bringen. In fünf Jahren möchten wir DAS Tool für die Durchführung von Eyetracking-Studien sein.

 

Schlusswort von Dr. Tina Walber:

Seit der Teilnahme am Ideenwettbewerb sind wir einen weiten Weg gegangen. Gerade in der frühen Phase unserer Gründung hat der Wettbewerb eine wichtige Rolle gespielt. Danke an dieser Stelle an die Organisatoren!

 

Weitere Informationen unter www.eyevido.de.

 

Erfolgsstory 2017: Nach dem Abitur zum Geschäftsführer - Pascal Lindemann im Interview

Wie seid Ihr auf Eure Idee gekommen? Was waren Eure Beweggründe?
Die Problemstellung stammt von Herrn Dr.med. Eric Hanke, Leiter der Handchirurgie der Uniklinik in Mainz.

Trotz aller Vorkehrungen seitens der Klinik, kommt es immer wieder vor, dass Patienten nach vier Wochen ihre Finger immer noch nicht bewegen können. Ein Grund dafür ist vor allem das sie, auf Grund des Therapeutenmangels, alleine Zuhause trainieren müssen. Nun war es die Aufgabe dem Mangel an Therapeuten entgegen zu wirken und so kamen Herr Lindemann und sein Team auf die Idee ein Fingertherapiegerät zu entwickeln, welches den Patienten ein effektives Training von Zuhause ermöglicht.

Herr Lindemann entwickelt für seine Teilnahme am Jugend-forscht Wettbewerb eine Roboterhand. Seine nächste Idee war es, diese Roboterhand in eine Handprothese weiterzuentwickeln. Da der Bedarf an Handtherapie jedoch größer war, entstand aus der ursprünglichen Idee einer Prothese ein Gerät zur effektiven Handtherapie.

 

Hattet Ihr (externe) Hilfe bei der Umsetzung Eurer Idee?

Am Anfang gab es keine externen Hilfen berichtet Herr Lindemann. Im Mai und Juli beteiligten sich mehrere Investoren an dem Startup. Seitdem kommt LIME in schnellen Schritten voran. Die Finanzierung des Vorhabens war ein enorm wichtiger Schritt, um aus der Idee ein Produkt entwickeln zu können.

 

Wie seid Ihr auf den Ideenwettbewerb aufmerksam geworden?

Nachdem Anfang 2016 der erste Prototyp fertig war, musste im Anschluss der Fokus auf ein umfangreiches Feedback gelegt werden. Bei der Recherche nach Wettbewerben ist ihnen der „Ideenwettbewerb-Rheinland-Pfalz“ aufgefallen. Eine Anmeldung wurde direkt abgesendet.

                                                             

Habt Ihr im Zuge des Ideenwettbewerbs ein Netzwerk an Partnern / Sponsoren / Unterstützern gefunden?

„Ja. Da kann man den Ideenwettbewerb sehr loben. Das war der Wettbewerb, der uns in der Anfangsphase vom Netzwerk am meisten geholfen hat.“ sagte Herr Lindemann.

Er betonte: „Durch den Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz sind wir zu einem Startup geworden. Der Wettbewerb war ein sehr wichtiges Sprungbrett für unser Unternehmen.“

Herr Lindemann empfiehlt den Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz sehr aufgrund der Unterstützung, die man für die nächsten Schritte in das eigene Unternehmen erhält.

  

Würdet Ihr den Ideenwettbewerb weiterempfehlen?
Nach diesem Erfolg ganz klar: Ja.

 

Habt Ihr noch weitere Ideen umgesetzt oder konzentriert Ihr Euch auf die eine Idee?

„Muss ich beides mit Ja beantworten. Auf der einen Seite diskutieren wir immer wieder neue Ideen, allerdings sollte man den Fokus immer auf eine Idee legen und dort alle Energie investieren, damit die Umsetzung auch klappt“.

 

Habt Ihr Euren beruflichen Werdegang auf die Idee ausgelegt?
Ist die Arbeit an der Idee Euer Hauptaufgabengebiet oder arbeitet Ihr „nur“ nebenbei an der Idee?

„Wir stecken alle Zeit, die uns zur Verfügung steht, in das Startup. Man muss dazu sagen, es ist mehr als ein Fulltime-Job. Eine Art „40 Stunden-Woche“ gibt es nicht wirklich.“, berichtet Herr Lindemann

 

Wo seht Ihr Euch und Eure Idee in fünf Jahren?

In fünf Jahren sieht sich das LIME medical Team mit ihrem fertig entwickelten Produkt auf dem europäischen- und US-amerikanischen Markt erfolgreich vertreten. Sie möchten eine Vielzahl an Kunden gewinnen, begeistern und vor allem den Kunden bei einer effektiven und erfolgreichen Handtherapie helfen. Zudem möchte das Startup sein Produkt stetig weiterentwickeln und den momentanen technischen Vorsprung weiter ausbauen. 

 

Schlusswort von Pascal Lindemann:

„Am Anfang stellt man sich die Dinge oftmals schwieriger vor als sie sind. Der Schlüssel zu den bisherigen Erfolgen lag für uns darin, einfach loszulegen“.

 

Weitere Informationen unter www.lime-medical.de.