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"Die beste Idee nützt niemanden, wenn Sie nicht verwertet wird." (Walter A. Heiby)

2. Landesweiter Preis: "Lime Medical"

Pascal Lindemann (Preisträger "2. Landesweiter Preis")

Das wesentliche Ziel ist die Entwicklung eines neuartigen, servomechanischen Exoskelettes der Hand, das teilweise mittels eines 3-D Druckers individuell produziert werden kann. Die Konstruktion der individuellen Teile erfolgt durch eine Software, die Röntgenbilder der Hand analysiert und anhand der gewonnenen Informationen die Einwegteile konstruiert und unverzüglich an die Produktionsfirmen schickt. Des Weiteren koordiniert die Software die gesamte Produktion und Logistik aller Komponenten. Die Steuersysteme und die Servomotorik können aus ökonomisch sinnvollen Gründen mehrmals verwendet werden, da nur an den Einwegteilen Verschleiß auftritt. Von besonderem Interesse ist die Vernetzung zwischen Arzt und Patient während der Nachbehandlung, um dem behandelnden Arzt eine Kontrolle des Erfolges der Eigentherapie in Echtzeit zu ermöglichen und unzählige ärztliche Konsultationen mit Fahrtenaufwand beim Facharzt zu vermeiden. Voraussetzung für die ärztliche Kontrolle ist eine zuverlässige Systemsteuerung der Apparatur und eine gängige telemedizinische Rückkoppelung. Außerdem muss die Steuerung Rücksicht auf die Stellung der Finger nehmen und die Einschränkung in der Beweglichkeit respektieren, um Verletzungen und Fehlfunktionen vermeiden zu können. Die Bewegungsschiene ist mit einem Bluetooth Modul ausgestattet, wodurch der Patient sie mit einer App auf seinem Smartphone verbinden kann. Die App soll den Kontakt zwischen Arzt und Patient durch einige Funktionen vereinfachen.

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