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"Die beste Idee nützt niemanden, wenn Sie nicht verwertet wird." (Walter A. Heiby)

3. Landesweiter Preis: "Brandschutz aus biologischem Feuerfestmaterial"

Hans-Peter Strunk (Preisträger "3. Landesweiter Preis")

Aufgrund der zunehmenden Gefährdung im Brandschutzbereich, stellvertretend zu nennen ist hier der verheerende Hochhausbrand in London, besteht in Bezug auf den Brandschutz von Gebäuden dringender Handlungsbedarf. Der bisherige Stand der Technik sieht vor, dass Steinwolle oder Styropor zu diesem Zweck eingesetzt wird. Diese Materialien sind biologisch nicht abbaubar und nicht gänzlich unbrennbar. Mittlerweile ist die Entsorgung von Styropor durch eine Gesetzesänderung problematisch und teuer geworden. Als Baustoff wird

Styropor auf absehbare Zeit ersetzt werden müssen. Eine erdachte Alternative ist der Einsatz von Seegras. Als nachwachsender Rohstoff steht Seegras zur freien Verfügung. An Sandstränden entstehen sogenannte Neptunbälle, die aus abgestorbenem Seegras

bestehen. Dieser Rohstoff kann für den Bereich der Brandschutzdämmung genutzt werden. Bei zahlreichen Versuchen hat sich herausgestellt, dass Seegras als unbrennbares, biologisches Produkt einen perfekten Brandschutz bietet. Das Produkt bietet einen perfekten Brandschutz, der für die Lebensdauer eines Gebäudes einen umfassenden Schutz bietet. Da Seegras frei verfügbar ist, so dass hier lediglich Kosten für die Logistik entstünden, hat man neben den überlegenen Eigenschaften in Bezug auf den Brandschutz auch große Kostenvorteile. Dahingegen erzeugt die mangelnde Recyclingfähigkeit vor allem von Styropor für immens hohe Folgekosten.

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