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"Die beste Idee nützt niemanden, wenn Sie nicht verwertet wird." (Walter A. Heiby)

Preisträger-Übersicht

  • Kerstin Ruda (Preisträgerin "1. Landesweiter Platz")

    Entwicklung von digitalem, interaktivem Holzspielzeug. Es sind Spielzeugkonzepte, die pädagogisch wertvolles Holz und innovatives HighTech zusammenbringen.

    In klassischen Holzbausteinen werden unsichtbare Magnete und Mikrochips eingebaut. Mit Hilfe einer PhoneApp sind bestimmte Spielbilder programmierbar und beim Zusammensetzen dieser Bilder erklingen Töne und Geräusche. Der Spielverlauf bzw. die Lernkurve ist mit der App verfolgbar. Man kann weitere Spielbilder und Sprachversionen herunterladen und neue Baukästen upgraden, damit diese sich dem Alter des Kindes anpassen.

  • Das wesentliche Ziel ist die Entwicklung eines neuartigen, servomechanischen Exoskelettes der Hand, das teilweise mittels eines 3-D Druckers individuell produziert werden kann. Die Konstruktion der individuellen Teile erfolgt durch eine Software, die Röntgenbilder der Hand analysiert und anhand der gewonnenen Informationen die Einwegteile konstruiert und unverzüglich an die Produktionsfirmen schickt. Des Weiteren koordiniert die Software die gesamte Produktion und Logistik aller Komponenten. Die Steuersysteme und die Servomotorik können aus ökonomisch sinnvollen Gründen mehrmals verwendet werden, da nur an den Einwegteilen Verschleiß auftritt. Von besonderem Interesse ist die Vernetzung zwischen Arzt und Patient während der Nachbehandlung, um dem behandelnden Arzt eine Kontrolle des Erfolges der Eigentherapie in Echtzeit zu ermöglichen und unzählige ärztliche Konsultationen mit Fahrtenaufwand beim Facharzt zu vermeiden. Voraussetzung für die ärztliche Kontrolle ist eine zuverlässige Systemsteuerung der Apparatur und eine gängige telemedizinische Rückkoppelung. Außerdem muss die Steuerung Rücksicht auf die Stellung der Finger nehmen und die Einschränkung in der Beweglichkeit respektieren, um Verletzungen und Fehlfunktionen vermeiden zu können. Die Bewegungsschiene ist mit einem Bluetooth Modul ausgestattet, wodurch der Patient sie mit einer App auf seinem Smartphone verbinden kann. Die App soll den Kontakt zwischen Arzt und Patient durch einige Funktionen vereinfachen.

  • Entwicklung einer App um Abfälle zu beseitigen. Trash Locater setzt da an, wo Kommunen bei der Abfallentsorgung oft scheitern. Mit Hilfe von Trash-Locater können Kommunen von Bürgern detaillierte Informationen bezüglich Ort, Art und Umfang einer Verschmutzung erhalten. Jeder Nutzer der App hat die Möglichkeit durch exakte GPS-Ortung bei Entdeckung eines Trash-Spots, diesen zu markieren und auf einer Karte zu kennzeichnen.

     

  • Wir, das Team Diffriend, wollen Kinos umgestalten und somit das Kino an sich verändern, denn die Besucherzahlen unterliegen einem klar zu erkennenden Abwärtstrend. Besonders ländlich gelegene Kinos bekommen das zu spüren, da es zu sinkenden Umsätzen bis hin zur Geschäftsaufgabe führt. Daraus resultiert wiederum nicht nur ein Problem für Kinobesitzer, sondern auch für die Bewohner des Umkreises und dass in jeder Altersgruppe. Ausgehmöglichkeiten gibt es auf dem Land nämlich immer weniger, oft liegen diese in der Stadt, wodurch eine gewisse Mobilität Voraussetzung ist. 
    Unsere Idee ist es nun, bereits bestehenden, aber zunehmend unrentablen „Provinzkinos“ durch neue und innovative Konzepte neues Leben einzuhauchen und sie für die Besucher wieder attraktiv zu machen. Diese Konzepte beinhalten eine Umgestaltung und Renovierung, inklusive neuem und modernem Inventar, um ein ansprechendes Ambiente zu kreieren und räumlichen Veränderungen, um dort Partys für die jüngere Generation am Wochenende zu veranstalten. Ruhiger geht es dann sonntags zu, wenn wir ein „Kaffeekränzchen“ anbieten. Aus diesen Maßnahmen versprechen wir uns einen Kundenzuwachs in allen Altersgruppen, da unser hier dargestelltes, exemplarisches Projekt, das Kino Montabaur, eine nahegelegene Location darstellt, die zentral liegt und gut zu erreichen ist. Außerdem hätten wir durch Partys und weitere Veranstaltungen zusätzliche Einnahmen.

  • Die Vliese der Schafe aus der Region – Eifel Hunsrück Mosel – an einem zentralen Ort sammeln und zu Beginn zu weiteren Verarbeitung versenden und als Faden wieder zurück zu bekommen. Dann wird dieser Faden hier in der Region zum dem berühmtem MoselTweed verwebt. Der Mosel Tweed soll ein nur in der Region hergestelltes Tuch bezeichnen und somit eine Einzigartigkeit für die Region bedeuten. Die limitierte Menge, ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Mosel Tweeds und somit ein besonderes Alleinstellungsmerkmal für das Marketing und die daraus resultierenden Produkte. Hier sind unbegrenzte Möglichkeiten. Ggf. kann die Modeschule Trier mit in die Design Entwicklung des Mosel Tweeds einbezogen werden. Oder man stellt jährlich wechselndes Design her. Eine Menge Ideen warten auf die Realisation und dienen einem besonderen touristischen Marketing. Tweed ist ein Textilgewebe, das nicht – wie oft behauptet – nach dem Fluss Tweed in Schottland benannt ist, sondern nach dem schottischen Wort tweel, das gleichbedeutend ist mit englisch twill und eine Webart bezeichnet, die im Deutschen Köperbindung oder ebenfalls „Twill“ heißt. Die wörtliche Übersetzung „Zwillich“ weist auf das Weben mit zwei Fäden hin. Ursprünglich wurden mit Tweed handgewebte, meist köperbindige Gewebe mit eingestreuten Noppen aus grobem Wollgarn bezeichnet.