ideenwettbewerb-header-schmal.jpg

"Die beste Idee nützt niemanden, wenn Sie nicht verwertet wird." (Walter A. Heiby)

Preisträger-Übersicht

  • Hirnblutungen, insbesondere tief im Hirn gelegene Blutungen (Hämatome) führen zu neurologischen Störungen in Folge der Raumforderung, der Zerstörung und Zerreißung von Hirngewebe und durch toxische Abbauprodukte des Blutes, die Hirnschwellung (Ödem) und Funktionsstörung verursachen. Neurochirurgische Trepanation und Evakuation tiefgelegener Hämatome konnte bislang kein besseres neurologisches Ergebnis im Vergleich zu konservativem Vorgehen zeigen. Minimal-invasive Vorgehen, deren Ziel es ist, Hämatome über Kathetersysteme zu evakuieren sind deshalb attraktiv und derzeit Gegenstand intensiver klinischer Forschung. Die im Folgenden vorgestellte Idee ist für die Anwendung bei neurologisch/neurochirurgischen Patienten mit intrazerebralen Blutungen vorgesehen.

    Diese Anwendung soll bei den schwerkranken Patienten eine schnellere und effizientere Entlastung von erhöhten Hirndruck durch ein minimal-invasives Verfahren und gleichzeitig eine Echtzeitbildgebung ermöglichen. Die Erfindung kombiniert einen zur direkten Bildgebung geeigneten Ultraschallkatheter (Endosonographiekatheter) mit einem selbstspülenden Drainagesystem, das in einem implantierbaren System längere Zeit belassen werden kann.

  • Bei jumpBALL handelt es sich um ein mobiles Computerspiel für die Thromboseprophylaxe. Alleine im Jahr 2015 wurden in Deutschland über 37.000 Patienten in Krankenhäusern unter der Hauptdiagnose I80 (Thrombose, Phlebitis und Thrombophlebitis) behandelt. Laut Statistischem Bundesamt sind die über 65-Jährigen mit Abstand am häufigsten davon betroffen. Neben einem hohen Alter stellen z.B. Immobilisation und größere Operationen Risikofaktoren für eine Thrombose dar. Ursachen für Thrombose sind aber nicht nur auf Krankenhäuser beschränkt. Bewegungsmangel ist ein weiterer Grund. Bei der Arbeit im Büro wird die meiste Zeit gesessen, manchmal sitzen wir sehr lange in einem Flugzeug oder eine Schwangerschaft zwingt uns dazu, es ruhiger angehen zu lassen. Bewegungsübungen, wie die Muskelvenenpumpe – umgangssprachlich auch Fußwippe genannt –, werden als allgemeine Basismaßnahmen zur Thromboseprophylaxe allen Risikogruppen empfohlen. Bei der Muskelvenenpumpe streckt man die Zehenspitzen zunächst von sich weg. Anschließend zieht man die Zehenspitzen zu sich heran und wiederholt diese Bewegung mehrfach. Allerdings können solche repetitiven Übungen schnell langweilig werden, wodurch die Motivation sinkt und die Übung letztlich nicht mehr durchgeführt wird. jumpBALL adressiert die vorgenannte Problematik und unterstützt und motiviert bei der Durchführung der Muskelvenenpumpe.

     

  • Alle PKWs ab Baujahr 2001 besitzen eine gesetzlich vorgeschriebene und genormte Schnittstelle zur Fehlerdiagnose(OBD 2) unter dem Lenkrad. Diese wird dazu genutzt bei Problemen mit dem Fahrzeug den Fehlerspeicher auszulesen und somit Fehler zu lokalisieren. Dies geschieht momentan mit Laptops oder Bluetooth-Modulen in den Räumlichkeiten der Werkstatt. Die grundlegende Idee ist ein kleiner OBD-Diagnosetecker mit GSM-Modul (Mobilfunk) für Werkstätte um eine oberflächliche Fehlerabfrage über lange Strecken zu ermöglichen. Dieses unauffällige OBD-Modul besitzt den Schriftzug/Branding
    der Werkstatt(kette) und verbleibt dauerhaft in der Diagnoseschnittstelle des PKWs.

  • Aufgrund der zunehmenden Gefährdung im Brandschutzbereich, stellvertretend zu nennen ist hier der verheerende Hochhausbrand in London, besteht in Bezug auf den Brandschutz von Gebäuden dringender Handlungsbedarf. Der bisherige Stand der Technik sieht vor, dass Steinwolle oder Styropor zu diesem Zweck eingesetzt wird. Diese Materialien sind biologisch nicht abbaubar und nicht gänzlich unbrennbar. Mittlerweile ist die Entsorgung von Styropor durch eine Gesetzesänderung problematisch und teuer geworden. Als Baustoff wird

    Styropor auf absehbare Zeit ersetzt werden müssen. Eine erdachte Alternative ist der Einsatz von Seegras. Als nachwachsender Rohstoff steht Seegras zur freien Verfügung. An Sandstränden entstehen sogenannte Neptunbälle, die aus abgestorbenem Seegras

    bestehen. Dieser Rohstoff kann für den Bereich der Brandschutzdämmung genutzt werden. Bei zahlreichen Versuchen hat sich herausgestellt, dass Seegras als unbrennbares, biologisches Produkt einen perfekten Brandschutz bietet. Das Produkt bietet einen perfekten Brandschutz, der für die Lebensdauer eines Gebäudes einen umfassenden Schutz bietet. Da Seegras frei verfügbar ist, so dass hier lediglich Kosten für die Logistik entstünden, hat man neben den überlegenen Eigenschaften in Bezug auf den Brandschutz auch große Kostenvorteile. Dahingegen erzeugt die mangelnde Recyclingfähigkeit vor allem von Styropor für immens hohe Folgekosten.

  • Einfach und sicher - unterwegs mit dem High-Tech Rollator.

    Ältere Menschen können sich mit diesem Rollator einfach und sicher bewegen.

  • Wir haben uns überlegt, dass die Zahl von Parkinsonkranken immer weiter steigt und dass diese Krankheit viele Nachteile einbringt. Um wenigstens einen dieser Nachteile außer Kraft zu setzen, haben wir eine Tasse entwickelt, die durch Gyroskope stabilisiert wird, sodass keine Flüssigkeit verschüttet werden kann.

  • Durch eine Unterentwicklung der Unterschenkelknochen oder eine Fehlbildung im Mutterleib kann bei einem Menschen die Spitzfußkrankheit entstehen. Diese kann Blutkrankheiten, Lähmungen oder starker Verkrampfungen im Fuß verursachen. Wir haben es zum Ziel gemacht dieses Problem zu beheben und kamen auf eine Elektronische Lösung. Man baut unter denn Fuß einen Mechanismus der denn Fuß dazu bring sich bei den Hindernissen zu heben. Durch das Betätigen des Drucksensors bekommt das Programm ein Signal das die Fußspitze hebt. Dank dieser Erfindung können Menschen mit Spitzfuß wieder normal laufen.

     

     

  • Unser Freund hatte als Krankenpfleger gearbeitet und uns erzählt, dass es nicht genug Personal im Alten/Pflegeheim gibt. Wir haben uns überlegt mit unserem Projekt die Arbeit des Krankenpflegers zu erleichtern. Dafür haben wir ein spezielles Bett gebaut. Dieses zeigt an wie die Person im Bett liegt und wenn die Person zu lange auf einer Seite liegt bekommt sie ein Signal, dass sie sich umdrehen soll. So wird das Wundliegen verhindert.

  • Auch in letztem Sommer kam es wieder – wie in fast jedem Jahr zu dieser Zeit – zu einer verheerenden Naturkatastrophe, einem Waldbrand. Üblich ist das Löschen der Waldbrände mit Schaum, Wasser oder Ähnlichem. Hier ergeben sich jedoch viele Nachteile. Wir haben uns auf die Suche nach anderen Lösungsansätzen begeben und sind hierbei auf eine deutlich effizientere Idee gestoßen:  Es ist möglich, Feuer mit Schallwellen zu löschen. Bei diesem Ansatz kommen zwei Grundannahmen zum Einsatz: Zum einen steigt durch die Schallwellen die Anzahl der Luftwirbel, die dafür sorgen, dass der Zusammenhalt des Feuers geringer wird. Zum anderen wird durch das akustische Feld mehr Brennstoff verdampft, was zu einer Verringerung der Temperatur im Feuer führt. Zu Beginn unserer eigenen Experimente haben wir untersucht, wie sich die Schallwellen verbreiten. Dafür haben wir einen Schallwellenerzeuger bund einen Rauchgenerator verwendet.

    Video: https://youtu.be/FddEcU9R_sw

  • Inspiriert durch Probleme beim Testen und dem Entwickeln für Embedded Devices ist hilp.io eine Platform für Hardware- und Softwaretests. Die für Testumgebungen untypische universelle Anwendbarkeit, wird durch das innovative, software-seitige Simulieren der Funktionalität von Hardware ermöglicht. Eine selbstentwickelte Hardwareschnittstelle gewährleistet kostengünstig die Kommunikation der hilp.io- Software mit elektronischen Bauteilen aller Art.

  • SCAFFEYE • Gerüstbau weitergedacht. Gerüste sind zentraler Bestandteil auf fast jeder Baustelle. Einmal aufgebaut haben zahlreiche Unternehmen und Personen Zugang und Zugriff auf das Gerüst. Das, und die verpflichtende Sicherheitsprüfung durch jeden Gerüstnutzer, birgt Risiken, Kosten und Zeitaufwand – vor allem für den Gerüstersteller. Die digitale Erfassung und Verwaltung eines Gerüsts mit SCAFFEYE löst diese Herausforderungen. Entwickelt von Gerüstbauern und Branchenkennern organisiert SCAFFEYE über maßgeschneiderte Versionen für verschiedene Nutzer die Verwaltung jedes Gerüstes, zentralisiert die Datenspeicherung und vereinfacht die Kommunikation der Mitarbeiter.

     

     

  • Die Idee ist die Produktion und der Verkauf eines haarfreien und sehr leicht zu reinigenden Duschabflusses. Der FREILAUF ist ein patentierter Duschabfluss, der Haaren keine Möglichkeit bietet, sich festzusetzen. Am Deckel befindet sich ein Stab, der nur an einer Stelle unten im Siphon aufsteht und dort mit Dauermagneten gehalten wird. Haare können sich nur an diesem einen Punkt festsetzen. Tritt man während des Duschens auf den Abfluss rutscht der Stab aus seiner Halterung und hebt sich leicht von seinem Kontaktpunkt. Die Haare werden nun weggespült. Nimmt man den Fuß wieder vom Deckel, schnappt dieser durch Magnetkraft wieder in die Ausgangslage zurück.

  • Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Konzeptentwicklung eines Serious Games, welches in Form eines interaktiven Storytelling Adventures für Kinder im Alter von acht bis elf Jahren multimodale Fähigkeiten lehrt und fördert. Dazu zählen motorische, sensorische und kognitive Lernbereiche. Durch eine reduzierte comichafte Darstellung der Geschichte muss der Anwender den Inhalt erspielen und begreifen, um aufkommende Rätsel-Elemente mittels Sprach- und Gestensteuerung zu lösen. Die Kinder schlüpfen in die Rolle des Hauptcharakters und werden somit ein Teil der Geschichte. Sie können sich mit den Figuren identifizieren und gemeinsam mit ihnen lernen.